Rampenrechner · DIN 18040-1 / DIN 18040-2

Rampenrechner für Rollstuhlrampen (DIN 18040)

Ein kostenloser Rampenrechner auf Basis der DIN 18040-1 und DIN 18040-2. Geben Sie die zu überwindende Höhe ein und erhalten Sie sofort: die erforderliche Rampenlänge bei 6 %, Neigung und Winkel, Rampenläufe und Podeste, Anforderungen an Handläufe und Radabweiser, eine Kostenschätzung und ein druckbares Datenblatt.

  • Kostenlos, ohne Konto
  • Ergebnisse sofort beim Tippen
  • Werte der DIN 18040-1 und -2
  • Druckbares Datenblatt

Für wen gilt was: Die DIN 18040-1 gilt für öffentlich zugängliche Gebäude, die DIN 18040-2 beschreibt barrierefreie Wohnungen. Für ein privates Einfamilienhaus ist die DIN 18040-2 in der Regel eine Empfehlung, keine Pflicht – verbindlich wird sie meist erst bei Gebäuden mit mehr als zwei Wohnungen (nach Landesbauordnung, vgl. MBO § 50) oder wenn ein Förderprogramm sie verlangt. Im Zweifel fragen Sie Ihre Bauaufsichtsbehörde.

Das liefert Ihnen der Rampenrechner

Alles, was Sie für die Planung einer Rampe nach DIN 18040 brauchen – in Ihrem Browser berechnet, nichts wird hochgeladen.

Rampenlänge bei 6 %

Geben Sie die Höhe ein und erhalten Sie die Rampenlänge bei der DIN-Höchstneigung von 6 %, oder wechseln Sie zu einer flacheren 1:20-Rampe. Neigung in Prozent und Winkel sind inklusive. Die ADA-Neigung 1:12 steht als Vergleichsoption bereit.

Rampenläufe und Podeste

Da ein Rampenlauf höchstens 6 m lang sein darf, werden längere Strecken in mehrere Läufe aufgeteilt – mit Podesten von mindestens 150 cm Länge oben und unten an jedem Lauf und 150 × 150 cm Bewegungsfläche am Anfang und Ende.

Handläufe und Radabweiser

Handläufe sind an Rampen beidseitig vorzusehen (Oberkante 85–90 cm über der Rampenfläche), dazu beidseitig Radabweiser von 10 cm Höhe. Nutzbare Laufbreite: mindestens 120 cm.

Kostenschätzung und Datenblatt

Hinterlegen Sie einen Kostensatz für eine grobe Schätzung der Rampenlänge (EUR pro Meter), kopieren Sie die Zusammenfassung oder drucken Sie ein Datenblatt mit den Normverweisen für Ihre Bauakte.

Rampe berechnen

So funktioniert es

  1. Höhe eingeben

    Messen Sie von der unteren Fläche bis zum oberen Podest – nicht die Anzahl der Stufen – in Zentimetern oder Zoll, und wählen Sie eine Neigung sowie optional einen Kostensatz.

  2. Rampenplan erhalten

    Der Rechner wendet die DIN-18040-Werte beim Tippen an: Rampenlänge, Neigung und Winkel, Rampenläufe, Podeste, Handläufe, Radabweiser und nutzbare Laufbreite.

  3. Datenblatt drucken oder kopieren

    Kopieren Sie eine verständliche Zusammenfassung oder drucken Sie ein Datenblatt mit den berechneten Werten und Normverweisen – für Ihr Bauunternehmen oder Ihre Bauaufsicht.

Häufige Höhen bei der DIN-Höchstneigung 6 %
HöheRampenlängeRampenläufePodeste
15 cm2,5 m1 Lauf2 Podeste
30 cm5 m1 Lauf2 Podeste
60 cm10 m2 Läufe3 Podeste
100 cm16,67 m3 Läufe4 Podeste
150 cm25 m5 Läufe6 Podeste

Sie brauchen die Regeln statt der Zahlen? Lesen Sie die Rampen-Anforderungen nach DIN 18040 – oder die Kostenübersicht.

Weitere kostenlose Werkzeuge

Compliance-Hilfen über den Rampenrechner hinaus – mit demselben Ansatz: erst die Regeln, dann das Werkzeug.

Generator für Barrierefreiheitserklärungen

Erstellen Sie in Minuten eine kostenlose Barrierefreiheitserklärung für Ihre Website. W3C-Struktur, Formulierungen nach WCAG 2.2 AA und der passende Rechtsbezug für Ihr Land, die erzeugte Erklärung gibt es auch auf Deutsch. Kein Konto, keine Werbe-Cookies. Das Formular läuft im Browser; optionale KI-Aktionen senden den von Ihnen gewählten Text an unseren KI-Proxy.

Erklärungs-Generator öffnen (englische Oberfläche)

Leitfaden zur europäischen Barrierefreiheitsrichtlinie

Was die Richtlinie (EU) 2019/882 verlangt, wer betroffen ist, welche Ausnahmen für Kleinstunternehmen gelten und was das für Ihre Website bedeutet – erklärt auf Englisch.

EAA-Leitfaden lesen (englisch)

Rampen-Anforderungen

Die Werte hinter einer Rampe nach DIN 18040: höchstens 6 % Längsneigung, die 6-m-Grenze pro Rampenlauf, Podeste ab 150 cm, Handläufe beidseitig, Radabweiser und Oberflächen – mit Hinweisen zu Bauaufsicht und BFSG.

Rampen-Anforderungen lesen

Rampen-Kosten und Förderung

Was eine Rampe kostet, welche Kostenfaktoren zählen und welche Förderung es gibt: Zuschuss der Pflegekasse bis 4.180 € je Maßnahme nach § 40 SGB XI, KfW-Kredit 159 bis 50.000 € je Wohneinheit, Preisbeispiele deutscher Anbieter und Hinweise zum Antrag.

Kosten und Förderung lesen

Warum Barrierefreiheit zählt

Die europäische Barrierefreiheitsrichtlinie – Richtlinie (EU) 2019/882 – verpflichtet Anbieter in der EU seit dem 28. Juni 2025: Verbrauchernahe Produkte und Dienstleistungen wie Onlineshops, Bankdienstleistungen, Verkehr, E-Books und elektronische Kommunikation müssen barrierefrei sein. In Deutschland wurde die Richtlinie mit dem Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) umgesetzt.

Barrierefreiheit ist nicht nur ein rechtliches Risiko. Etwa ein Viertel der EU-Bürgerinnen und -Bürger lebt mit einer Behinderung oder einer längerfristigen Einschränkung, und barrierefreie Websites sind leichter zu bedienen, leichter zu finden und leichter zu pflegen. Eine Barrierefreiheitserklärung ist die öffentliche, ehrliche Seite, die Besucherinnen und Besuchern sagt, was sie erwarten können und wie sie eine Barriere melden – das Erste, wonach Prüfstellen, Kundinnen oder Compliance-Beauftragte suchen.

AccessProof folgt der W3C-Struktur für Barrierefreiheitserklärungen – Verpflichtung, Konformitätsstatus, Einschränkungen, Feedback, Bewertungsmethode und Datum – und nennt den passenden Rechtsbezug für Ihr Land.

EAA-Leitfaden lesen (englisch)

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Länge einer Rollstuhlrampe?

Multiplizieren Sie die Höhe mit dem Neigungsverhältnis: Rampenlänge = Höhe × Verhältnis. Bei der DIN-Höchstneigung von 6 % (1:16,7) braucht 1 cm Höhe rund 16,7 cm Rampe, eine Höhe von 60 cm also 10 m. Teilen Sie die Länge dann in Rampenläufe von höchstens 6 m auf und sehen Sie an jedem Laufende ein Podest vor; Zwischenpodeste sind mindestens 150 cm lang. Der kostenlose Rechner erledigt die gesamte Berechnung, inklusive Neigung, Podeste, Handläufe und druckbarem Datenblatt.

Welche Höchstneigung gilt für eine Rampe in Deutschland?

Nach DIN 18040-1 und DIN 18040-2 höchstens 6 % Längsneigung, rund 1:16,7. Die Rampenläufe dürfen keine Querneigung haben, höchstens 6 m lang sein und benötigen beidseitige Handläufe. Flachere Rampen sind immer zulässig. Ob im Einzelfall eine Abweichung möglich ist, entscheidet die zuständige Bauaufsicht; planen Sie im Zweifel mit 6 % oder flacher.

Ist der Rampenrechner kostenlos?

Ja. Der Rechner ist kostenlos, ohne Konto, ohne E-Mail und ohne Limits. Er läuft vollständig in Ihrem Browser: Es wird nichts hochgeladen, und Sie können die Zusammenfassung beliebig oft kopieren oder das Datenblatt drucken.

Ist der Generator für Barrierefreiheitserklärungen kostenlos?

Ja. Auch der Generator ist kostenlos, ohne Konto, ohne E-Mail-Abfrage und ohne Limits. Er erstellt eine Erklärung in W3C-Struktur mit Formulierungen nach WCAG 2.2 AA und dem Rechtsbezug Ihres Landes – die Ausgabe ist unter anderem auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch möglich.

Ist eine Barrierefreiheitserklärung gesetzlich verpflichtend?

Das hängt von Land und Sektor ab. In der EU müssen Websites öffentlicher Stellen nach der Web-Barrierefreiheitsrichtlinie eine Erklärung veröffentlichen. Nationale Vorschriften wie das BFSG können Anbieter ebenfalls verpflichten, Verbraucherinnen und Verbrauchern Informationen zur Barrierefreiheit bereitzustellen. Eine Erklärung ist der übliche Weg, das zu erfüllen – und immer gute Praxis.

Alle häufigen Fragen lesen (englisch)